Tools4You

|

Kollaboratives Arbeiten Online

Übersicht über das Web behalten

May 18th, 2010 at 15:50

Du willst über die neuesten Einträge von für dich bedeutenden Seiten im Netz laufend informiert werden? Einen Überblick bekommen, was gerade so geschrieben wird? Außerdem möchtest du sehen, was andere lesen und deinen Projektpartnern interessante Artikel empfehlen?

Google Reader – ein webbasierter Feedreader

Ein Tool, das du für diesen Zweck kollaborativen Arbeitens benutzen kannst ist der Google Reader.  Was das ist? Ein webbasierter Feedreader – d.h. Google Reader kann sogenannte Feeds einlesen und anzeigen. Das heißt, wenn sich auf einer von dir abonnierten Seite etwas ändert, meldet das Google Reader: Du musst somit nicht jede Seite einzeln besuchen. Dass diese Systematik funktioniert, muss der Betreiber der jeweiligen Seite einen Feed anbieten. Das ist bei den meisten Nachrichtenseiten oder Webblogs aber mittlerweile Standard.

Ein Feed – was ist das eigentlich?

–> Dieses Icon weißt darauf hin, dass ein Feed auf einer Seite abonnierbar ist.

Über den Google Reader kannst du dir die Feeds aussuchen, die du abonnieren willst. Der Vorteil fürs Kollaborative Arbeiten: Du kannst deine abonnierten Feeds für deine Arbeitsgruppe einsehbar machen, außerdem Artikel, die dir gefallen haben, empfehlen.

Los geht’s

Der Google Reader ist Freeware, also kostenlos. Voraussetzung ist das Anlegen eines Google Kontos. Nicht unwichtig bei der Entscheidung für oder gegen ein Google Konto ist die Diskussion über den kritischen Umgang von Google mit dem Datenschutz (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html).

Entscheidet man sich für das Tool, kann man unter diesem Link einen Account anlegen: (https://www.google.com/accounts/NewAccount?service=reader)

Einen Feed abonnieren

In diesem Screencast siehst du, wie man einen Feed über den Google Reader abonniert:

Get the Flash Player to see this content.

Eine andere Möglichkeit, die im Screencast noch nicht aufgezeigt ist, ist den Google Reader in Firefox zu integrieren. (Tipps siehe: http://blogwache.de/2009/10/18/google-reader-als-standard-in-firefox/)

Tags: ,

8 Responses to “Übersicht über das Web behalten”

  1. marie-luisezankl Says:

    Hallo Mona! Schöner Eintrag! Vor allem der Screencast ist eine hilfreiche Ergänzung. Hast du das Integrieren in Firefox (wenn du diesen Browser benutzt) mal selbst ausprobiert?

  2. juliaerb Says:

    Hi Mona,
    mich würde interessieren, ob es Verknüpfungen zwischen dem Reader und anderen Google-Anwendungen gibt. Also, kann ich beispielsweise, wenn ich einen bestimmten Blog verfolge und ihn mit einer Arbeitsgruppe diskutieren will, einen neuen Eintrag nach GoogleDocs oder GoogleWave importieren?

  3. marie-luisezankl Says:

    Hey, was Google Wave und RSS-Feeds angeht: das kann man dort über die speziellen Gadgets regeln. Es gibt offenbar ein Gadget, das man einbinden kann, um u.a. über die abonnierten Feeds informiert zu sein.

  4. patriciaott Says:

    Ich finde den Eintrag auch sehr gelungen… Sehr komplex scheint der Google Reader ja nicht zu sein, daher bleiben eigentlich keine Fragen offen. Eventuell könnte man ja noch genauer auf den Nutzen zum kollaborativen Arbeiten eingehen… eventuell in einem ganz kurzen Eintrag??

    Wäre jetzt so spontan meine Idee :-)

  5. ramonaweise Says:

    @Patricia: Vielen Dank für die Anregung. Das stimmt, das werde ich in einem der nächsten Einträge nochmal genauer ansprechen!

  6. ramonaweise Says:

    @Marie: Dankeschön. Ich habe es selbst ausprobiert –> siehe neuester Post:-): http://tools4you.imb-uni-augsburg.de/?cat=6

  7. ramonaweise Says:

    @Julia: Zu deiner Frage habe ich jetzt länger dazu recherchiert, aber es scheint keine ausgereifte direkte Verknüpfung zwischen dem Reader und den anderen Google Anwendungen zu geben.

    Man kann zwar die einzelnen Gadgets von Google Reader, Docs usw. beispielsweise auf der i-Google Seite anzeigen lassen, kann dann also ohne mehrere Fenster geöffnet zu haben gleichzeitig den Reader und Google Docs überblicken. Auch kann man in Google-Mail sogenannte Labs (unter Einstellungen) integrieren, unter anderem ist hier Google Docs verfügbar. Dadurch kann man während man seine E-Mail checkt auch in einem kleinen Fenster Google Docs überblicken.

    Aber eine Möglichkeit Dateien beispielsweise vom Reader in Google Docs zu importieren, habe ich nicht gefunden.

    Man kann im Reader lediglich Artikel per E-Mail empfehlen, außerdem kann man Empfehlungen von Artikeln an bestimmte Websites und Dienste wie z.B. Facebook schicken (siehe: Einstellungen –> senden an).

    Dass keine Verknüpfung zwischen den einzelnen Google Diensten möglich ist, ist sehr erstaunlich. Besonders das kollaborative Arbeiten würde dadurch sehr erleichtert werden. Eine mögliche Erklärung ist die Fokussierung von Google auf i-Google, vielleicht wird deswegen nicht an einer stärkeren Verknüpfung der Dienste gearbeitet.

  8. Tools4You» Blog Archive » Feedreader – Vergleich mit Google Reader Says:

    [...] Aber was kann “Feedreader” wirklich?  In meinen ersten Posts habe ich mich mit dem Google Reader und den Möglichkeiten aber auch den Nachteilen in Bezug auf das  kollaborative Arbeiten [...]

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.

Video Links Enhanced by VideoSurf